Wednesday, September 5, 2007

Sushi selbstgemacht!



Zutaten:Für den Reis:500 g japanischen Klebreis550 ml Wasser100 ml Reisessig10 EL Zucker3-6 TL SalzFür den Belag:Nori (Seetang)Evtl. Fisch, z.B. roher Thunfisch oder Lachs (Benutze den Frischesten den du bekommen kannst. Frischer Fisch riecht nicht nach Fisch. Frischer Fisch hat klare Augen und kräftig rote Kiemen.)Gemüse, z.B. Karotte, Salatgurke oder eingelegter Daikon (Rettich)Evtl. TofuWasabi (grüner Meerrettich)Goma (Sesam)Außerdem:Wasabi-Paste (grüner Meerrettich)Shoyu (japanische Soja-Sauce)Gari (eingelegte Ingwer-Scheiben)Utensilien:Festes, scharfes, langes MesserMakisu (Bambusmatte)Schüsseln (eine davon aus Holz)SchälchenEss-Stäbchen(das Zeuch bekommste alles im Asia-Laden)Sushi-ReisZu Beginn muss der Reis gründlich gewaschen werden. Lasse ihn in einem Sieb etwa eine Stunde lang abtropfen und ausquellen. Dann gib ihn plus Wasser in einen Topf mit fest schließendem Deckel und lasse alles kurz aufkochen, bevor du die Hitze herunterschaltest. Der Reis sollte jetzt eine Viertelstunde köcheln, ohne dass der Deckel abgehoben wird.Wenn alle Flüssigkeit aufgesogen ist, den Topf vom Herd nehmen und auf ein kaltes, nasses Handtuch stellen. So löst sich der Reis nachher besser vom Boden. Nimm jetzt den Deckel ab und ersetze ihn durch ein Geschirrtuch, das du über die dampfende Masse legst, ohne sie zu berühren.Inzwischen bereitest du den Sushi-Zu (Sushi-Essig) vor: Erhitze 100 Milliliter Reisessig, füge Zucker und Salz hinzu und rühre alles in einem hohen Schälchen gut um, bis sich die Kristalle aufgelöst haben. Damit der Essig nicht verdunstet, gehört das Gefäß nun in eine Schüssel mit kaltem Wasser.Wenn der Reis abgekühlt ist, fülle ihn in eine Holzschüssel und vermische ihn mit dem Sushi-Zu. Rühre ihn vorsichtig mit einem Holzspatel um und fächere ihn, bis er abgekühlt ist. Dabei entwickelt der Reis eine glänzende Oberfläche.Gemüse und TofuWasche das Gemüse sorgfältig. Für Maki-Zushi schneidest du es in etwa 20 Zentimeter lange Streifen. Sie sollten einen Durchmesser von höchstens einem Zentimeter haben. Du kannst auch kürzere Streifen verwenden, die du aneinander legst. Der Tofu muss nur ausgepackt, abgewaschen und in Form geschnibbelt werden.Maki-SushiHalbiere ein Nori-Blatt und lege es mitten auf die ausgerollte Makisu (Bambusmatte). Bestreiche den Seetang mit einer Schicht Reis von etwa einem Zentimeter, wobei du unten und oben einen Streifen frei lässt, an den Seiten aber nicht.Die Füllung – das Gemüse, den Tofu oder den Fisch - legst du horizontal ins Zentrum des Nori-Blattes. Bei Fisch kannst du eine Messerspitze Wasabi quer über die Reisschicht streichen. Gemüse würzt man besser mit Goma (Sesam).Nun rolle das belegte Nori-Blatt mit Hilfe der Bambusmatte eng ein. Du fängst bei dem Ende an, das dir näher ist. Vollende die Rolle, indem du die Wurst mit der Makisu fest zusammendrückst. Entscheide dich für eine Form: viereckig oder rund. Jetzt müssen die Enden noch sauber zusammengedrückt werden.Befeuchte das Messer mit etwas Essigwasser und halbiere die Rolle. Lege jetzt die Hälften nebeneinander und zerteile sie jeweils in drei gleich große Stücke. Aus einer Rolle entstehen so sechs Häppchen. Auf links gedrehte Maki, bei denen der Reis außen sitzt, nennt man übrigens California Roll.Nigiri-SushiDiese Sushi werden mit der Hand geformt. Am besten stellst du dir in einem Schälchen etwas Essigwasser bereit, mit dem du die Finger befeuchten kannst, damit der Reis nicht zu sehr klebt. Den ovalen Reisbatzen bestreichst du mit etwas Wasabi, bevor du einen Streifen Fisch drauflegst. Nigiri bereitet man gerne mit Thunfisch oder Lachs zu. Die fertige Kreation wird dann mit einem Streifen Nori festgebunden.Wenn du mit Nigiri Schwierigkeiten hast, hier ein Trick: In den meisten Japanläden und Asia-Shops gibt es kleine Plastikförmchen, die es dir leicht machen, auf Anhieb die gleichmäßigsten Reisbällchen hinzubekommen.www.thalden.de - eLearning und mehr...

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